Judo

Traditionell steht Judo auf zwei Säulen, welche noch immer beide praktiziert werden – auf der einen Seite die Kata, eine Art Kür und auf der anderen Seite der Shiai, der Wettkampf.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es für den Wettkampf angepasst bzw. viele ursprüngliche Waffen-, Tritt- und Schlagtechniken sowie alle Hebel außer Ellbogenhebel wurden aus dem Judo entfernt Waffen

-, Schlag- und Tritttechniken finden wir jedoch in verschiedenen -Formen wieder. Sie spielen dort eine  Rolle.Zusammenfassend ist Judo eine Sportart, die für jeden interessant sein kann, für jung und alt, für Leistungs- wie Breiten-sportler, für Frauen wie Männer .. Pros. Kano wollte mit Judo, durch die dauernde körperliche und mentale Auseinandersetzung mit einem Partner und sich selbst, neben körperlichem Training einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung leisten. Wer Judo einmal richtig kennengelernt hat,der liebt es und er wird diese Sportart nicht mehr loslassen.

Der junge Jigoro Kano besuchte 1877 die  Universität in Tokio. Er war sehr kleint und deswegen von seiner Kameraden gebmobt.. Um sich dagegen wehren zu können, beschloss er, bei einem Meister Jiu Jitsu zu lernen. Er beschränkte sich jedoch nicht darauf, bei einem Meister zu lernen, sondern ließ sich von verschiedenen Selbstverteidigungsexperten unterrichten.

Schnell fiel ihm auf, dass diese immer für den Kriegsfall übten, wobei sehr gefährliche, und sogar tödliche Techniken unterrichtet wurden.

Das gefiel ihm nicht, dass diese Kunst so gefährlich war.

Da er aber ihren hohen Wert den vorteil für eine gute Körperbildung erkannte, entschloss er sich, eine eigene Schule zu gründen.

So entstand 1882 in Tokio der Kodokan die Schule zum Studium des Wege), in der er sein eigenes System unterrichtete

. Aus diesem hatte er alle gefährlichen Techniken entfernt und nannte es Judo

sanfter Weg

 

. Es basiert auf dem Jiu Jitsu, die Sanfte Kunst" bedeutet.